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 15. November 2017
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 08. November 2017
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Diabetes ist eine Stoffwechselstörung bei der dem Körper Insulin fehlt. Dadurch kann der Zucker im Körper nicht richtig verarbeitet werden und es drohen Folgeerkrankungen.
Diabetes

Was ist Diabetes?

Der Begriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet „honigsüßer Durchfluss“, was ein Symptom der Krankheit beschreibt: Eine vermehrte Ausscheidung von Zucker über den Urin. Diabetes ist eine Störung des Stoffwechsels, die unterschiedliche Typen zusammenfasst. Grundsätzlich haben die Diabetestypen gemeinsam, dass das, von den Betazellen der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin nicht mehr auf den Körper wirkt. Da Insulin für den Transport des Zuckers aus dem Blut in die Zellen verantwortlich ist, bleibt der Zucker im Blut. Der Blutzuckerspiegel erhöht sich und es kann zu erheblichen Folgeschäden kommen.

Typ-1- und Typ-2-Diabetes

Die zwei Hauptformen des Diabetes mellitus sind Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Diabetes Typ 1 wird durch eine Autoimmunstörung verursacht, die das Immunsystem dazu veranlasst, die Betazellen zu zerstören, sodass kein Insulin mehr produziert wird. Man spricht von einem absoluten Insulinmangel. Diabetes Typ 2 hängt dagegen mit einer verminderten Wirkung des Insulins in den Körperzellen zusammen, einer Insulinresistenz. Bei einer Insulinresistenz produziert die Bauchspeicheldrüse dauerhaft mehr Insulin und wird dadurch stark beansprucht. Mit der Zeit kann sie dieser Belastung nicht mehr standhalten und die Insulinproduktion lässt nach, sodass ein Insulinmangel entsteht und der Blutzuckerspiegel immer stärker ansteigt.

Teilweise ähneln sich die Symptome dieser zwei Formen von Diabetes, da sie beide einen steigenden Blutzuckerwert zur Folge haben. So treten beispielsweise sehr wahrscheinlich starker Durst und häufiger Harndrang auf. Außerdem kann es aufgrund einer schlechten Blutzuckereinstellung zu ähnlichen Begleit- und Folgeerkrankungen kommen, die insbesondere das Herz-Kreislauf-System, die Nieren und die Nerven betreffen. Die Behandlung von Diabetes mellitus zielt daher auf die richtige Einstellung der Blutzuckerwerte ab.

Für die Therapie von Diabetes mellitus ist es wichtig, welche Diabetesform vorliegt. Typ-1-Diabetes kann nur durch die zusätzliche Gabe von Insulin behandelt werden. Bei Typ-2-Diabetes kann eine Änderung des Lebensstils zu einer Besserung der Erkrankung führen. Kann der Blutzucker durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung nicht reguliert werden, können Medikamente verabreicht werden. Der Standard bei Diabetes mellitus ist Metformin. In seltenen Fällen muss auch bei Diabetes Typ 2 Insulin verabreicht werden.

Es gibt außerdem noch eine vorübergehende Form des Diabetes, der in der Schwangerschaft auftritt und meist mit dem Ende der Schwangerschaft wieder verschwindet, den Schwangerschaftsdiabetes. Der Schwangerschaftsdiabetes wird auch als Gestationsdiabetes bezeichnet.

Ursachen von Diabetes

Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an einer Form des Diabetes mellitus erkrankt. Am häufigsten mit ca. 95 % ist der Typ-2-Diabetes, der vor allem bei Menschen über 40 auftritt. Gestiegene gesellschaftliche Risikofaktoren begünstigen auch die Erkrankung von Kindern und Jugendlichen an Typ-2-Diabetes. Verantwortlich hierfür sind mangelnde Bewegung und Übergewicht, sodass Typ-2-Diabetes auch als Zivilisationskrankheit bezeichnet wird. Um das eigene Diabetesrisiko zu senken sind daher gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung unumgänglich.

Blutzuckermessung5–10 % sind Typ-1-Diabetiker. Im Gegensatz zu Typ-2-Diabetes betrifft dieser Typ meiste jüngere Menschen, oft schon im Kindes- und Jugendalter. Typ-1-Diabetes hängt nicht von der Ernährungsweise oder Übergewicht ab, er entsteht durch ein Fehlverhalten des eigenen Immunsystems. Das Schutzsystem des Körpers zerstört die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse, sodass der Körper kein Insulin mehr produzieren kann. Bei beiden Formen von Diabetes mellitus kann eine erbliche Vorbelastung eine Rolle spielen.

Miriam Schaum

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Menschen mit Diabetes Typ 2 sollten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Diese sollte ballastoffreich und fettarm sein.
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